Und daran arbeite ich gerade...

 


Von den Anfängen des Hexenwahns

files/AstridFritz/Bilder Hexe bis Kondor/HF-Hexenverfolgung1.JPGSchon bei den Recherchen zu meinem Erstling „Die Hexe von Freiburg“ ist er mir untergekommen: Der Dominikanermönch Heinrich Kramer, auch Henricus Institoris genannt (1430-1505). Mit seinem menschen- und frauenverachtenden Traktat „Hexenhammer“ legte er bereits Jahrzehnte vor dem Höhepunkt der deutschen Hexenverfolgung die verhängnisvolle Saat zu diesem verbrecherischen Wahn. In meinem aktuellen Projekt nun mache ich mich auf Spurensuche nach der Psyche dieses Brandstifters in Diensten der katholischen Kirche, gespiegelt im Schicksal einer jungen Frau.

Schlettstadt im Elsass, 1484: Bruder Heinrich, der Prior des dortigen Predigerklosters und zugleich päpstlicher Inquisitor im Kampf gegen das Ketzertum, lernt Susanna, die 20jährige Schwester eines seiner Mönche, näher kennen. Als Junge, der in einfachsten Verhältnissen aufwuchs, war er einst in deren Mutter verliebt gewesen, hatte vergebens um sie geworben und schließlich eine Laufbahn im Kloster eingeschlagen. Nun fühlt er sich von Susanna magisch angezogen, zunächst in väterlicher Zuneigung.

Susanna, die eben erst auf tragische Weise ihre Mutter verloren hat, ist heilfroh um Heinrichs Fürsorge, erst recht als der ihre geplante Verheiratung mit dem tumben Auberlin verhindern kann. Doch dann hält das Schicksal einige harte Prüfungen für Susanna bereit, und ihre verhängnisvolle Nähe zu dem Prior und selbsternannten Hexenjäger wird zur großen Gefahr.

„Der Hexenjäger“ erscheint im Dezember 2018 als Rowohlt-Taschenbuch

 

Weiter geht‘s mit Serafina und meiner Krimireihe im mittelalterlichen Freiburg

files/AstridFritz/Bilder ab Henkersmarie und Sera3/Apotheke1508 Brunschwig.jpgDie ehemalige Begine Serafina hat inzwischen den Stadtarzt Adalbert Achaz geheiratet und eine Armenapotheke aufgebaut. Doch zur Ruhe kommt sie nicht. In der düsteren Henkersgasse wird eines Nachts eine junge Frau mit eingeschlagenem Schädel aufgefunden, das Gesicht seltsam geschminkt: die Wangen gerötet, ein falsches Muttermal auf dem Kinn. Die reiche Kaufmannsgattin ist eines gewaltsamen Todes gestorben.

Serafina findet in der Hausmagd des trauernden Witwers eine erste Verdächtige, bald stößt sie auf eine weitere Spur. Doch damit nicht genug: Ihr Bruder, der überraschend in Freiburg auftaucht, führt nichts Gutes im Schilde, und Stadtapotheker Jonas will ihre Armenapotheke schließen. Serafina hat in ihrem fünften Fall alle Hände voll zu tun!

Der 5. Band „Die Tote in der Henkersgasse“ erscheint im Sommer 2019 als Taschenbuch

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